Am 29 September 2017 haben stellvertretende Kommissarin für Europäische Kommission zu den Handelsfragen Cecilia Malmström und stellvertretende Ministerin der Wirtschaftsentwicklung und des Handels  –  die Handelsvertreterin der Ukraine Natalia Mykolska gemeinsame Anmeldung bezüglich des Inkrafttretens der autonomen Handelspräferenzen der Europäischen Union für die  Ukraine, die ab  1. Oktober 2017 in Kraft treten, bekanntgegeben.

 Zusätzliche Handelspräferenzen erhöhen das Volumen landwirtschaftlicher Produktion, die ukrainische Hersteller gemäß dem Assoziationsabkommen in die EU exportieren können, ohne Zölle zu zahlen.

Nach dem Reglement der EU 2017/1566 vom 13.09.2017 sind zusätzliche Null- Tarifquote festgestellt worden: für Honig - 2,5 Tausend Tonnen, für Mais und Mehl daraus - 625 Tausend Tonnen, für Gerste und Mehl daraus - 325 Tausend Tonnen, für Weizen und Mehl - 65 Tausend Tonnen, für Gerstengraupen - 7,8 Tausend Tonnen, für Hafer - 4 Tausend Tonnen, für die verarbeiteten Tomaten - 3 Tausend Tonnen und für Traubensaft - 500 Tonnen.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass autonome Handelspräferenzen für Getreide ab 1 Januar 2018 in Kraft treten, da ihre Verwendung das Annehmung der partikularen Durchführungsverordnung der Europäische Kommission braucht.

Außer der Agrarproduktion, fördert Zusätzliche EU-Handelspräferenzen völlige Liberalisation der Einfuhr von Schuhen, Pigmenten, Zubereitungen auf der Grundlage von Titandioxid-, Kupfer- und Aluminiumprodukten und elektronischer Apparatur zur Abbildung des Bildes aus der Ukraine schon ab 1 Oktober.
Die erwähnten Handelspräferenzen werden innerhalb der nächsten 3 Jahre Gültigkeit häben. Sie ersetzen die vom Abkommen zwischen der Ukraine und der EU gefestigten Volumen der Tarifquote nicht, sondern ergänzen die Handelsbedingungen, die im Abkommen festgestellt worden sind.

Ukrainische Hersteller exportieren diese Waren auf den EU-Markt schon, zahlen die Zölle und überschreiten das Volumen der zollfreien Quoten. „Man kann zweifellos sagen, dass zusätzliche Präferenzen tatsächlich Einsparungen der finanziellen Ressourcen von ukrainischen Exporteuren fördern, und verstärken den Vorteil entsprechender ukrainischen Produktion“ – sagte die stellvertretende Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Handel, Handelsvertreterin der Ukraine Natalia Mykolska.

Es gilt zu betonen, dass die ukrainische Ausfuhr in die EU steigt. Der Export von Waren aus der Ukraine in die EU ist für 7 Monate im Jahr 2017 um 2,0 Milliarden Dollars gestiegen (oder um 25,9 %) und betrug 9,5 Milliarden Dollars. Der Anteil der Ausfuhr in die EU zwischen den Handelspartnern der Ukraine ist zu 40,0 % gestiegen. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum betrug es 38,8 %).

Die Quelle: Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine.

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