Während des Forums im Rahmen der internationalen Messe „Fruit Logistica 2018“ ist das Projekt „Agritrade Ukraine“ vom Projektleiter André Pilling vorgestellt worden. Die Veranstaltung ist auf Initiative von der Arbeitsgruppe zu den Fragen der Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss durchgeführt worden. 

In der Präsentation wurden sowohl die Ergebnisse der Projektstätigkeit im Jahre 2017 als auch prioritäre Arbeitsrichtungen für das Jahr 2018 beschrieben. Außer den Export-Trainings in den Regionen, der Teilnahme an den Lebensmittel-Foren und internationalen Messen (Biofach, Fruit Logistica 2018, SIAL 2018), ist es auch geplant, B2B Verhandlungen zwischen ukrainischen Herstellern und deutschen Einkäufern in der Ukraine durchzuführen (insbesondere während des fünften Lebensmittelforums, das für Oktober 2018 geplant ist.

Während der Paneldiskussion betonte Olga Trofimtseva, dass ungeachtet der aktuellen Schwierigkeiten bei der Ausfuhr ukrainischer Agrarproduktion es wichtig sei, eine steigende Kultur der Business-Führung von ukrainischen Herstellern zu bemerken. Diese Tatsache macht ihre Chancen auf dem europäischen und auf dem internationalen Markt wesentlich besser.

André Pilling hob hervor, dass Hersteller sowohl ihre Exportstrategie sehr ausführlich ausarbeiten als auch eine Analyse des potenziellen Vertriebsmarktes durchführen müssen. Man sollte auch auf die Kalkulation achten und eine bestimmte Exportstrategie haben. Überdies wies Herr Pilling darauf hin, dass man eine positive Exportdynamik für einheimische Hersteller deutlich bemerken kann. Der Anteil Deutschlands am Außenhandelsumsatz beträgt 10,5% (nach den Ergebnissen des Jahres 2017 - $846,9 Millionen. Außerdem, betonte Herr Pilling positive Tendenzen im Rahmen der außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU (Produktgruppe 01-24). Die Ausfuhr ukrainischer Agrarwaren in die EU wuchs im Jahre 2017 um $5,82 Milliarden, im Vergleich zum Jahr 2016 ($4,2 Milliarden).

Die Schaffung der nationalen Brandmarke „Made in Ukraine“ ist heutzutage eine der aktuellen Fragen für ukrainische Exporteure. Nach den Worten von Dmytro Kroschka (UKRSADPROM), hat die Ukraine eine eigene Brandmarke schon, die man entwickeln und unterstützen muss. Die Vertreterin der ukrainischen Botschaft in Berlin Oksana Kozlovska sagte,dass es für die erfolgreiche Unterstützung der nationalen Brandmarke die Einführung aggressiver Marketingstrategie notwendig sei. Bogdan Shapowal (UFEB) äußerte die Meinung, dass außer der Einführung der aggressiven Marketingstrategie man auch strengere Anforderungen und Normen für Produkte auf dem nationalen Markt festgelegen müsse.

 

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