Beratung der Ukraine zu Agrarhandelsfragen – im Rahmen des tiefgreifenden und umfassenden Freihandelsabkommens DCFTA zwischen der EU und der Ukraine

ALLGEMEINE INFORMATION ÜBER DAS PROJEKT

Geber: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland

Begünstiger: Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine

Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2018

Projektbudget: 1,5 Mio. EUR

Durchführer: das Projekt wird von AFC Consultants International und IAK Agrar Consulting GmbH in Arbeitsgemeinschaft mit der Humboldt-Universität zu Berlin durgeführt.

ZIEL DES PROJEKTES

Ziel des Projektes ist es, ukrainische Agrar- und Lebensmittelunternehmen hinsichtlich ihrer Kapazitäten zu befähigen, europäische Exportmärkte zu identifizieren, diese zu durchdringen, sich darin zu konsolidieren und zu wachsen sowie sich auf die Öffnung der eigenen Märkte vorzubereiten. Zudem sollen deutsche Unternehmen besser informiert werden zu Agrarhandelsfragen mit der Ukraine.

Die Projektziele werden durch die Implementierung und Durchführung der folgenden Maßnahmen umgesetzt  :

  1. Stärkung des politischen Dialogs in Bezug auf Agrarhandelsfragen und DCFTA

  2. Agrarproduzenten zu Agrarhandelsfragen im Rahmen von DCFTA informieren.

  3. Analyse zu Agrarhandelsfragen im Rahmen von DCFTA für interessierte Unternehmen und Organisationen Deutschlands durchführen.

  4. Entwicklung von Kapazitäten der ukrainischen landwirtschaftlichen Unternehmen und Bearbeitungsbetriebe für Export fördern.

  5. Exportmöglichkeiten des Agrarsektors der Ukraine steigern, indem Dienstleistungen zu korporativer Entwicklung angeboten werden.

ZIELGRUPPEN

  1. Primäre Zielgruppen:

    • Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine;

    • Ukrainische landwirtschaftliche Unternehmen/ Produktionsbetriebe / Händler, die schon in die EU exportiert haben oder die damit anfangen wollen;

  2. Andere Zielgruppen:

    • Ukrainische staatliche und/oder private Unternehmen und Verbände die mit ausländischen Partnern im Rahmen von DCFTA zusammenarbeiten und Hilfe den Exporteuren leisten;

    • Organisationen in der Ukraine, die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen fördern;

    • Deutsche Unternehmen und Kunden, die am Import landwirtschaftlicher Produkte aus der Ukraine interessiert sind;

METHODOLOGISCHE ANSÄTZE

Die Durchführung des Projektes beruht auf allseitigen Ansätzen. Das Anfangsziel beim Treffen der Entscheidungen ist konzeptionelle Projekte zu schaffen und die Ideen zu suchen, die auch weiter auf verschiedenen Niveaus beim Treffen der Entscheidung erarbeitet werden. Das wird genaueren Auswahl der nationalen Partner fördern. Die Vorschläge, die Ergebnis dieses Prozesses werden, werden auf dem politischen Niveau besprochen.

In der Anfangsphase (01-03/2016) werden im Rahmen des Projektes zwei wichtige Forschungen durchgeführt:

i) ausführliche Marktanalyse mit der Befragung unter Wirtschaftseinheiten. Diese Analyse bestimmt perspektive Exportgüter und westeuropäische Märkte zusammen mit exportfähigsten Nischenprodukten (z.B. organische Produkte, Sojabohnen und andere Hülsenfrüchte, frisches Obst und Gemüse, Lein, Sorghumhirsen, Senfsaat, Zutaten für Gebäck, Beeren). Es wird keine Analyse von Waren tierischen Ursprungs, anorganischen Getreiden und Samen von Ölpflanzen (außer Sojabohnen) durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung werden die Grundlage für die Themenbestimmung der Export unterstützenden Maßnahmen (Seminare und Schulungen für ukrainische Exportmanager, Erkundungsreisen für ukrainische Hersteller und Vertreter der Bearbeitungsbetriebe nach Deutschland und in die anderen EU-Länder, ihre Teilnahme an Messen) bilden.

ii) die Politikanalyse, die die Richtlinien der Verbesserung der Tätigkeit von MAPE bestimmen soll. Außerdem geht es um die Vorbereitung der theoretischen und praktischen Hinweise für die Handel- und Exportförderung. Besonders große Aufmerksamkeit wird der Abteilung für internationale Zusammenarbeit und anderen Struktureinheiten gegeben, die sich mit den Fragen technischer Regelung, Kontrolle und Einhaltung von sanitarischen und phytosanitären Maßnahmen und auch Lebensmittelsicherheit beschäftigen. Von großer Bedeutung ist die Bestimmung von gemeinsamen Projektzielen und ihre Gegenüberstellung der aktuellen Situation. Aufgrund der Analyseergebnisse wird die Erarbeitung und Implementierung von entsprechenden Methoden und Strategien (zusammen mit der Organisation des Help Desks) ermöglicht. Das Projekt arbeitet zusammen mit zahlreichen deutschen Verbänden und Unternehmen, die Weiterleitung der Information über die Möglichkeiten des ukrainischen Marktes fördern.

Das Projekt soll auch mit anderen Projekten, die auf der Ukraine zurzeit laufen, eng zusammenarbeiten, um synergetische Effekte zu erreichen.

Das betrifft insbesondere die durch Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland geförderten Projekte.

Für die weitere Information wenden Sie Sich an:

Stefanie Maak, Projektmanager in Deutschland
Теl.: +49 -228-98 57 9-59, моb.: +49 -15 77-54 07 5-59
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Skype: stefanie.maak
AFC Consultants International GmbH,
Dottendorfer Str. 82, 53129 Bonn, Germany
André Pilling, Projektleiter in der Ukraine
Теl.: +38 044 278 4820

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


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